Auslandsführerschein

Auf dieser Seite bekommst du alle wichtigen Informationen und die Vorraussetzungen um deinen Auslandsführerschein in Deutschland nutzen und ggf. umschreiben zu können

Umschreibung

Die Umschreibung ausländischer Führerscheine ist bei uns in kürzester Zeit möglich (Klasse B). Wir verschaffen Durchblick im Paragraphen-Dschungel oftmals schwer verständlicher Gesetze.

Hier die wichtigsten Infos vorab: Führerscheine aus EU-Mitgliedstaaten sowie aus Norwegen, Island und Liechtenstein sind in Deutschland unbefristet gültig. Das heißt, sie müssen nicht mehr umgetauscht werden. Ausnahmen gelten für Führerscheine, die noch keine 2 Jahre alt sind bzw. bei ausländischen Busführerscheinen.

Führerscheine aus anderen Staaten berechtigen für 6 Monate zum Führen von Kraftfahrzeugen im Bundesgebiet. Um lückenlos Kraftfahrzeuge führen zu können, sollte die Umschreibung rechtzeitig vor Ablauf der Frist beantragt werden. Dabei muss mit einer Bearbeitungszeit von ca. 8 Wochen gerechnet werden. Die Berechtigung zum Fahren gilt nur, wenn das in Deutschland vorgeschriebene Mindestalter erreicht ist!

Benötigte Unterlagen:

(EU sowie Norwegen, Island und Liechtenstein und den sogenannten
Privilegiertenstaaten).

Die Antragsformulare gibt es bei der Führerscheinstelle. Zudem ist aber die persönliche Vorsprache erforderlich, da der Kartenführerschein auch Ihre Unterschrift beinhaltet.

  • Personalausweis oder Reisepass (mit Meldebestätigung sofern Sie in Bad Soden-Salmünster, Wächtersbach oder Schlüchtern wohnen).
  • Original und Kopie des ausländischen Führerscheins,
  • Übersetzung eines staatlich anerkannten Dolmetschers, eines deutschen Automobilclubs oder der ausländischen Vertretung (Konsulat, Botschaft) in Deutschland.
  • Ein biometrisches Passbild (35×45 mm) ohne Kopfbedeckung.
  • Einreisebestätigung vom Ausländeramt.
  • Wenn eine Prüfung abgelegt werden muss: Angabe der Fahrschule.
  • Bei Umschreibung für über 50-jährige Lkw-FahrerInnen: Allgemeinmedizinisches Gutachten nach Anlage 5.1 FeV Anlage 5.1 FeV und Bescheinigung über ärztliche Untersuchung des Sehvermögens nach Anlage 6.2.1 FeV, (Erläuterung).

Bei Umschreibung von Busführerscheinen:

Allgemeinmedizinisches Gutachten nach Anlage 5.1 Einschließlich Leistungsbegutachtung nach Anlage 5.2 FeV durch einen Betriebs-, Arbeitsmediziner oder eine Begutachtungsstelle für Fahreignung.

Bescheinigung über ärztliche Untersuchung des Sehvermögens nach Anlage 6.2.1 FeV (Erläuterung).

Es gelten die Regelungen zum Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz zu beachten.

Benötigte Unterlagen:

bei allen anderen Staaten („Drittstaaten“)

  • Antragsformular mit Angabe der Fahrschule.
  • Personalausweis oder Reisepass (mit Meldebestätigung).
  • Original und Kopie des ausländischen Führerscheins.
  • Übersetzung eines staatlich anerkannten Dolmetschers, eines deutschen Automobilclubs oder der ausländischen Vertretung (Konsulat, Botschaft) in Deutschland.
  • Ein biometrisches Passbild (35×45 mm) ohne Kopfbedeckung.
  • Einreisebestätigung vom Ausländeramt.
  • Sehtest für Klassen A, A1, B, BE, M, L und T
  • Bescheinigung über ärztliche Untersuchung des Sehvermögens nach Anlage 6.2.1 FeV (Erläuterung) für Klassen C1, C1E, C, CE, D1, D1E, D, DE.
  • Ärztliche Untersuchung nach Anlage 5.1 FeV (Erläuterung) für Klassen C1, C1E, C, CE, D1, D1E, D, DE.
  • Leistungsbegutachtung nach Anlage 5.2 FeV durch einen Betriebs- oder Arbeitsmediziner oder eine Begutachtungsstelle für Fahreignung für Klassen D1, D1E, D und DE.
  • Kursbescheinigung „Sofortmaßnahme am Unfallort“ für Klassen A, A1, B, BE, M, L und T.
  • Kursbescheinigung „Erste Hilfe“ für Klassen C1, C1E, C, CE, D1, D1E, D, DE.

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